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Speditionssoftware schafft zeitliche Freiräume für zeitintensive Akquisitionen und mehr.

Durch Schaffung neuer Geschäftskontakte, Festigung bestehender Kontakte, Optimierung der Fahrzeugdisposition, Erzeugung von Mehrwerten durch logistische Zusatzleistungen usw., kann der beim Einsatz einer guten Speditionssoftware erzielte Zeitgewinn, produktiver eingesetzt werden. 

Grundsätzlich gilt: je mehr logistische Zusatzleistungen Sie einem Kunden anbieten, je unentbehrlicher machen Sie sich;  somit auch weniger anfällig für den allgemeinen Preisdruck im Transportmarkt.

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Die speditionellen Möglichkeiten, logistische Zusatzleistungen und somit eine erhöhte Kundenbindung zu erzielen, sind nahezu unerschöpflich und sehr häufig kundenspezifisch. 

Doch genau dort liegt die Chance, sich beim Kunden schwerer ersetzbar zu machen.

Mit geringen Investitionen lassen sich Mehrwertdienste einrichten. 

Möglichkeiten bieten sich hier z.B. mit der speziellen Behandlung von Waren, wie Veredelung, Lagerung, Verladung, Palettisierung, Kommissionierung usw.

Es gibt auch keinen Grund, bei einem Kunden nur für eine bestimmte Dienstleistung oder Relation gelistet zu sein. Ein guter Disponent ist nicht nur dazu da, die eingehenden Aufträge kostengünstig auf diverse LKW zu verteilen, sondern muss auch ein Verkäufer sein, der das Leistungsspektrum kontinuierlich erweitert und auch speditionell tätig wird.  

Auch durch die Möglichkeiten der Telematik, wie Ortung, Sendungsverfolgung (z.B. via Internetportal) usw., lässt sich die  Kundenbindung in extremer Weise erhöhen.

Die Nutzung von Laderaumbörsen zur Vermeidung von Leerfahrten oder zur Frachtoptimierung hat natürlich seine Berechtigung. 

Die dort erzielten Frachtraten für angebotene Ladungen / Teilladungen decken jedoch nur selten die Kosten. 

Wenn nahezu ausschließlich auf dieses Medium, z.B. für nationale oder internationale Rückladungen, zurückgegriffen wird, ist dies oft der Anfang vom Untergang. 

Meist aus Zeitgründen, wird versäumt, neue Kunden zu akquirieren und persönliche Geschäftskontakte aufzubauen, weil es ja so einfach ist, sich schnell eine schlecht bezahlte Rückladung in einer Laderaumbörse zu besorgen. 

Man sollte sich fragen, wann man zum letzten Mal einen frei werdenden LKW rechtzeitig bei einem potenziellen Kunden / Partner per E-Mail, Fax oder telefonisch avisiert hat. 

Verfügt man über ein entsprechendes Netzwerk? 

Der Aufbau derartiger Partnerschaften sollte oberste Priorität haben.

Dem ständigen Preisdruck im Transportgewerbe kann man u.a. nur dann entgegenwirken, wenn man für optimale Bedingungen in Verwaltung und Organisation ( Einsatz einer zeitsparenden Softwarelösung) sorgt, sein Leistungsangebot ständig hinterfragt und erweitert, Kundenbindungen und Service erhöht und sich dadurch weniger austauschbar macht. 

Für eine gute Kundenbeziehung ist auch von Vorteil, den Informationsfluss zu vereinfachen und einen Datenaustausch zu ermöglichen. 

Verschafft man dem Auftraggeber auf einer Internetplattform per Telematikanwendung die Möglichkeit, den Transportverlauf seiner Ware zu überprüfen, ist dies ein Mehrwert, der sich oft bezahlt macht. 

Was hindert den Transportunternehmer, das ewige Problem mit den Ablieferungsbelegen zu lösen?

Frachtrechnungen werden erst dann verschickt, wenn im Büro der Ablieferungsbeleg vorliegt. 

Warum werden diese nicht auf einer Internetplattform zum Abruf bereitgestellt? 

Warum wird die Möglichkeit der digitalen Unterschrift nicht genutzt?

Schnellere Abrechnung, verbunden mit früherem Zahlungseingang, ist die Folge. Die Paketdienste machen es dem Transportunternehmer vor.

Es ist kaum zu verstehen, dass die Antragsfrist für das Förderprogramm - De Minimis - wegen mangelnder Nachfrage kürzlich auf den 30.06.2009 verlängert werden musste.

Man sollte annehmen, die Transportunternehmen haben die nicht rückzahlbare Förderung nicht nötig.

Eine Förderung, die die Ungleichbehandlung zu Lasten der deutschen Transportunternehmen innerhalb der EU mildern soll. 

Doch diese Förderung wird von den Unternehmen dringend gebraucht.

Oft sind die Unternehmen jedoch mit dem täglichen Überlebenskampf oder organisatorischen Fehlern so stark beschäftigt, dass solche Angebote einfach liegen bleiben. 

Für die Anschaffung kostensparender Softwarelösungen werden oft Monate gebraucht. 

Tausende Euro hätten zwischenzeitlich eingespart, die kostbare Arbeitskraft zur Optimierung der Geschäfte eingesetzt werden können. 
 
Klein- und mittelständische Unternehmen machen ca. 90 % der ca. 60.000 Speditions- / Transportunternehmen in Deutschland aus.

Nur ein verschwindend geringer Teil dieser Firmen nutzt branchenspezifische Softwarelösungen. 

Zeitaufwendig werden administrative Abläufe per Excel abgewickelt, Rechnungen mit Word geschrieben, Daten doppelt und dreifach erfasst, Rechnungen per Post, PKW und anderen aufwendigen Wegen, zum Steuerberater übermittelt. Dieser erfasst die Daten nochmals. Zeit und Kosten, die man sparen und besser verwenden kann.
 
Hausgemachte Fehler, die in der Summe sehr teuer sind.
 
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